Focus life- Familie Lima - LKG-LH

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Focus life- Erfahrungsbericht in Hützel.

Janio und Martina Lima aus Fortaleza (Brasilien) berichteten am 21.7.2017 eindrucksvoll von ihrer Arbeit unter Straßenkindern in Fortaleza, einer Millionenstadt mit der 6 höchsten Kriminalitätsrate der Welt. Martina Brüns-Lima und ihr Mann Janio leiten die Mission Focus Life.
In Brasilien herrscht ein großer Mangel, wenn es um Hilfsangebote für Minderjährige aus sozial schwachen Familien geht.
45% der Familien lebt unter der Armutsgrenze und kämpft ums Überleben. Diese Menschen leben in sogenannten Armenvierteln, in denen die Grundstücke billig sind, aber die Gewalt sehr groß ist.
Drogenhandel, Diebstahl und Missbrauch gehören zum Alltag.
In diesem Umfeld wachsen Kinder ohne Schutz und Sicherheit auf. Fortaleza ist bekannt als eine Stadt des Kindersextourismus und des Abschiebens von Kindern.
Aus diesen Gründen haben Martina & Janio Lima das Haus Herberge gegründet mit Beschäftigungstherapie, Beratung und Seelsorge, Schulbildung, Freizeitangeboten und Kinderstunden auf biblischer Grundlage. Hinzugekommen ist in den letzten Jahren noch eine Missionsarbeit in Cap Verde.
Das Missionswerk Focus life beschreibt das Ziel seiner Arbeit so:
"Menschen, die im Elend leben, Randgruppen, Kriminelle und Unerreichte mit dem ganzheitlichen Evangelium von Jesus Christus zu erreichen und Veränderung in ihrem Leben zu bewirken."
Es gehe darum, den Hungernden zu Essen zu geben, die Lebenswürde den Verachteten und Kriminellen wieder zurückzugeben, ins Bürgerrecht investieren, Antwort für die Verlorenen zu sein und Völker zu erreichen, die Jesus noch nicht kennen.
Sie arbeiten mit Kindern und Jugendlichen, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr in ihren Familien leben können. Seit 2006 betreiben sie das Haus Herberge, in dem diese ein temporäres Zuhause mit regelmäßigen Mahlzeiten und Schulbildung erleben können. Haus Herberge hilft Kindern aus sozialschwachen Familien in denen Misshandlungen, Missbrauch und Verwahrlosung herrschen. Ziel ist es diesen Kindern einen Ort zum Leben und Lernen zu bieten und neue Lebensperspektiven durch eine Begegnung mit Jesus Christus zu vermitteln. Die Beziehungen zu deren Familien soll wieder herstellt werden.
Die Arbeit mit 16 Mitarbeitern geschieht ehrenamtlich und auf Spendenbasis.

 
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