Männerfrühstück 16.06.2018 - LKG-LH

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Männerfrühstück am 16.06.2018

Ein kleiner Vergleich Islam, Buddhismus, Christentum

Der Vortrag wurde von Pastor Bernd Wahlmann aus Winsen/L. gehalten. Er stellte die Frage: Glauben alle an denselben Gott?  In kompakter Kürze wurden die Ursprünge der 3 Religionen beleuchtet:
Buddha geb. 560 v.Chr .(?) = Der Erleuchtete. Er war in der Tradition des Hinduismus aufgewachsen, hatte eine gute Ausbildung, war gut in der Schule, gut im Sport. Das alles reichte ihm nicht. Mit 29 Jahren verließ er Frau und Kind, suchte neuen Sinn in seinem Leben, entdeckte durch Meditation den sog.mittleren Weg. Mit 35 Jahren kam die Erleuchtung, er lehrte, gewann viele Anhänger, starb mit80 Jahren. Er hat sich nie als Gott bezeichnet.
Mohammad geb. 570 n.Chr., wuchs beim Großvater auf, gehörte zum Stamm der Quraisch, welche viele Götter hatten. Deren Heiligtum war die Ka´ba. Später lebte Mohammad bei seinem Onkel, heiratete dann, bekam insgesamt 6 Kinder. Männerfrühstück 16.06.2018  9:30 Uhr Landeskirchliche Gemeinschaft Lüneburg

Thema: Ist es egal, woran ich glaube ?

Durch Meditation erhielt er Visionen von Engeln, im wesentlichen dem Erzengel Gabriel. Er versuchte eine neue Ein-Gott-Lehre zu verbreiten, für ihn war Allah der alleinige Gott. Wegen Verfolgung wanderte er 622 nach Medina aus. Er verbreitete weiter seine Lehre, der Islam begann seinen Siegeszug. Er war Kaufmann, hatte eigene Kriegsleute, führte Feldzüge gegen Karawanen und ehemalige eigene Leute, die Ka´ba wurde allein Allah geweiht. Später hatte er noch mehrere Frauen. Der Islam eroberte zahlreiche Länder im Nahen Osten, Europa, Afrika.
Jesus Vom Propheten Micha im Alten Testament vorher gesagt, wurde 4 v.Chr. geboren. Eltern waren Maria und Joseph. Er stammte aus dem Stammbaum Davids. Er bezeichnete sich selbst als Mensch gewordener Sohn Gottes, trat mit 12 Jahren im Tempel auf, sammelte mit 27 Jahren seine Jünger um sich. Jesus heilte in großem Stil, tat zahlreiche Wunder. 30 n.Chr. wurde er gefangen genommen und wegen Gotteslästerung gekreuzigt. Sein Sterben war von Gott vorgesehen als Versöhnung der Menschen mit Gott. 3 Tage nach der Kreuzigung war seine Auferstehung aus dem Tod, über 500 Zeugen sahen ihn wieder. Nach seiner Himmelfahrt wurde er zum Herrn der Welt. Gottes Heiliger Geist kam über viele Menschen, Gemeinden entstanden. 100 n.Chr. gab es etwa 25000 Christen rund um das Mittelmeer. Z.Z. des Kaisers Konstantin gab es rund 20 Millionen Christen, der christl. Glaube wurde Staatsreligion.

Die Lehren der 3 Religionen wurden dargestellt.  In der Kürze der Zeit hat Bernd Wahlmann die Einzelheiten der Religionen erläutert und die Unterschiede klar gemacht. Im Ergebnis kann man feststellen: Bei der Lehre des Buddhismus und des Islam handelt es sich darum, durch eigene fromme Leistungen das Nirvana (was das auch immer sein mag) oder auch den Himmel zu verdienen. Sicher kann man nie sein. Im Gegensatz dazu hat der Mensch, der sich an Jesus hält, umkehrt und seine Schuld vergeben lässt, die Gewissheit, nach dem Tod bei Gott zu sein. Bereits in diesem Leben erfährt er den Zuspruch und die Hilfe Gottes.

Es war insgesamt ein sehr interessanter Vortrag, die Unterschiede kamen deutlich hervor. Das Frühstücksbuffet war wieder sehr vielseitig und lecker. Leider konnten zahlreiche Männer aus verschiedenen Gründen den Termin nicht wahrnehmen, so dass wir nur 8 Männer waren.  

W.Zacharias


 
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